Villa Winter Bilder
Egal, welches Geheimnis denn nun mit der Villa Winter verbunden ist, Fakt ist, dass die mysteriöse Finca des deutschen Ingenieurs Gustav Winter noch heute über viel Platz für Spekulationen verfügt. Wortwörtlich sogar. Auch wenn das OG frei zugänglich ist (vorausgesetzt, der Hausverwalter lässt einen hinein…), sind bereits im Erdgeschoss viele Räume zugemauert und nicht frei zugänglich. Es gibt viele Räume, die nicht zugänglich und mit Schlössern versperrt sind – die Frage, was sich denn nun wirklich dahinter verbirgt, ist nicht leicht zu beantworten – damit ihr euch selbst ein Bild von den geheimen Räumen machen könnt, hier ein Auszug.

Nachdem wir nun schon eine bebilderte Version der Anfahrtsbeschreibung zur Villa Winter online gestellt haben, möchte ich diesen Artikel der eigentlichen Villa widmen. Sie sieht von Weitem absolut majestätisch aus und ragt als einzig massives Gebäude weit und breit massiv aus allem hervor, was sich zwischen hier und Morro Jable befindet.

Der Turm der Villa Winter (el torre) wird in vielen Spekulationen rund um das wahre Geheimnis der Villa genannt. Es ist die Rede von einem Hochstand, von einem Turm, der so massiv war, dass er ein Flag (Flugabwehrgeschütz) hätte tragen können oder auch davon, dass man von diesem Turm aus die halbe Küste Jandias hätte überwachen können. Fakt ist, der Turm, der der Villa Winter noch heute ein majestätisches Ansehen von Außen verleiht, kommt immer mehr in die Jahre.

Im Untergeschoss der Villa Winter gibt es viel zu sehen. Einige Räume sind auch begehbar. Der Blick durch die gefühlt 100 Jahre alte Türe auf den gigantischen Kamin im Wohnzimmer von Gustav Winter lässt einem schon den ein oder anderen Schauer über den Rücken laufen …

Das Dachgeschoss der Villa Winter lässt viel Platz für Spekulationen – wortwörtlich sogar. Es ist nicht zu übersehen, dass die gesamte Holzträger-Konstruktion im Dach 1 zu 1 deutscher Baukunst entspricht. So baut man nicht in Spanien und insbesondere nicht in der Wüste Fuerteventuras. Man kann daher davon ausgehen, dass das gesamte Anwesen unter deutscher Leitung errichtet wurde. Dieser Aufwand und das zur damaligen Zeit gibt ja auch Sinn – bei einer Villa, die ja angeblich nur Ackerbau und Viehzucht als Zweck hatte…
